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Sehenswertes

Im Jahre 1242 haben fromme Frauen das  Zisterzienserinnenkloster „Felix Porta“ errichtet und damit den Ort gegründet. Von weitem ist diese ehemalige Klosterkirche und jetzige Pfarrkirche sichtbar. Die wechselhafte Geschichte der Kirche und des Ortes ist überaus interessant, denn sie spiegelt gerade die Auswirkungen der wechselnden Herrschaftsverhältnisse unseres Landes wieder. Klostergründungen- u. Auflösungen, die Reformation, Säkularisation und vieles mehr hat dieses Gotteshaus überstanden.  
Das gotische Bauwerk stammt noch aus der Zeit der Zisterzienserinnen, die barocken Altäre wurden um 1720 neu angeschafft, nachdem in der Reformationszeit alle Bilder und Altäre vernichtet wurden. Wie durch ein Wunder blieb das gotische Chorgestühl der Zisterzienserinnen an seinem Originalplatz auf der Empore erhalten. Es ist das bedeutendste Ausstattungsstück und absolut einmalig in seiner Art in Europa.
Ausführliches zur Kirchenausstattung und Ortsgeschichte ist im reichlich  bebildernden Kirchenführerheftchen übersichtlich dargestellt, dieses ist am Schriftenstand in der Kirche für 3,50 € erhältlich.

(Text: Kirchenpfleger Seligenporten Gerhard Feihl)

Leben zwischen alten Mauern

Neues Leben ist zwischenzeitlich eingezogen im Schlossgrabenensemble rund um die katholische Kirche „Mater Dolorosa“. Der Schlossstadel – 1659 errichtet auf der Futtermauer der ehemaligen, um 1493 erbauten ersten Schlossanlage von Pyrbaum – erstrahlt wieder im neuen Glanz. Nicht nur Brautpaare nutzen seither das geschichtsträchtige Gebäude für den „schönsten Tag“ Ihres Lebens. Der Stadel bietet sich mit seinem beeindruckenden Innenraum auch an für Vorträge, Musik- und Kleinkunstdarbietungen.

 

Und wer Pyrbaum besucht, der sollte nicht versäumen, die Atmosphäre im neu gestalteten Schlossgraben zu genießen. Zwischen den mächtigen Sandsteinmauern und den alten Obstbaumbeständen fällt es den Besuchern sicher leicht, die Seele baumeln zu lassen. Wer Lust hat, der kann sich auch auf dem Weg der Sinne oder von einem mächtigen Summstein inspirieren lassen. Nach einer kleinen Erfrischung im Wassertretbecken lädt der „Hochzeitspavillion“ ein zum Verweilen und Träumen.

 

Der Schlossgraben bietet natürlich ebenso einen hervorragenden Rahmen für Veranstaltungen aller Art. Eine rauschende Einweihungsfeier im September vergangenen Jahres und einige weitere musikalische Veranstaltungen, die in diesem Jahr bereits eine erfreuliche Bereicherung unseres gesellschaftlichen Lebens in den Ortsmittelpunkt getragen haben, machen hoffentlich Appetit auf mehr.

 

Ein bunter Strauß von Ideen sei daher an dieser Stelle aufgelistet, der nicht abschließend sind muss, aber dennoch die breiten Möglichkeiten andeutet, die das neu geschaffene Areal bieten kann:

a)    gesellschaftliche Veranstaltungen (Ehrungen, Empfänge, Versammlungen)

b)    bildungsbezogene Veranstaltungen (Vorträge und dgl.)

c)    kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Theater, Kabarett, Lesungen, Kino)

d)    künstlerische Veranstaltungen (Ausstellungen, Vernissagen)

 

Damit Besucher und Organisatoren von Veranstaltungen sich klar orientieren können, in welchem Rahmen das Schlossgrabenareal genutzt werden kann, hat die Verwaltung Richtlinien aufgestellt. Diese setzen künftig den Maßstab für den Aufenthalt und die Durchführung von Veranstaltungen.

 

Veranstaltungen und Termine sind rechtzeitig (mindestens vier Wochen) vor dem gewünschten Termin in der Gemeindeverwaltung anzuzeigen.

 

Nutzungsanträge und alle weiteren Informationen erhalten Sie entweder in der Gemeindeverwaltung von Frau Andrea Lehmeier (andrea.lehmeier@pyrbaum.de; Tel. 09180/9405-26) oder als Download-Dateien:

Nach gut einjähriger Bauzeit konnte am 15.9.2017 das sogenannte „Stollensepfelhaus“ (besser bekannt unter „Schusterhaus“ oder „Heithaus“) im Vorfeld der ehemaligen Klosterkirche Seligenporten u.a. im Beisein von Staatssekretär Albert Füracker und Landrat Willibald Gailler feierlich eingeweiht werden (im Urkataster von 1839 wurde das Gebäude unter dem Hausnamen „Stollensepfel“ geführt, so dass dieser Name die älteste bekannte Bezeichnung darstellt).

 

Das Gebäude – welches 1698 errichtet wurde – erwarb die Marktgemeinde Ende der 1990er Jahre und sollte ursprünglich abgerissen werden, um den Vorplatz zur ehemaligen Klosterkirche großzügiger und offener gestalten zu können. Im Zuge des Antragsverfahrens für die Abbruchgenehmigung wurde dann aber der historische Wert dieses Gebäude festgestellt, so dass letztendlich die Abbruchgenehmigung versagt und das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde.

 

Es dauerte dann allerdings noch einige Jahre, bis eine angemessene und passende Nutzung für das Gebäude gefunden werden konnte: erst im Jahr 2014 keimte die Idee auf, das denkmalgeschützte Gebäude mit Unterstützung des Heimatvereins als eine Art „Dorfmuseum“ zu nutzen.

 

Gemeinsam mit der Regierung der Oberpfalz und dem Landesamt für Denkmalpflege wurde dann ein Nutzungs- und Sanierungskonzept entwickelt, welches seit Sommer letzten Jahres in die Tat umgesetzt wurde. Bei der Entwicklung des Nutzungskonzeptes war von Beginn an klar, dass ein reines „Heimatmuseum“ – welche nach der Eröffnung oftmals nur mehr sehr sporadisch genutzt werden – zu wenig sei, um die doch beträchtlichen Investitionen zu rechtfertigen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Seligenporten – allen voran dessen Vorsitzenden Gerhard Meyer und seiner Frau – konnte aber ein Nutzungskonzept entwickelt werden, mit welchem sowohl die Ortsgeschichte als auch altes Brauchtum wieder „zum Leben erweckt werden“. So wird das Gebäude nicht nur Ausstellungszwecken dienen, sondern soll auch Raum sein für unterschiedlichste Veranstaltungen und Aktionen, wo altes Kulturgut gepflegt und aktiv gezeigt wird – angefangen beim Singen und Musizieren von überlieferten Liedgut über die Präsentation früherer Lebensgewohnheiten und Handwerkskünste und vielem mehr; die Geschichte von Seligenporten – die über Jahrhunderte durch das ehemalige Kloster geprägt wurde – wird dabei sicher auch einen hohen Stellenwert einnehmen.

 

Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 355.000 € und werden unterstützt insbesondere aus Städtebaufördermitteln sowie weiterer Zuschüsse der Bayerischen Landesstiftung, des Landkreises und des Bezirks in Höhe von insgesamt rund 242.000 €.

 

Außerdem wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

Kletterwald StraßmühleDu wolltest schon immer mal wie Tarzan durch den Wald fliegen? Oder wie Indiana Jones über atemberaubende Brücken klettern?



Dann bist du im Kletterwald Straßmühle genau richtig! Der Kletterwald ist wunderschön im Faber Castell Wald integriert und befindet sich nur wenige Kilometer südlich von Nürnberg. Direkt am Wildgehege Faberhof und der Waldschänke Straßmühle lädt der Kletterwald zu einer abenteuerlichen und spannenden Entdeckungsreise ein.

Kletterwald StraßmühleAlle genauen Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Kletterwald Straßmühle!

Kletterwald Straßmühle

Derzeit kann das Rot- und Damwild besichtigt werden. Der Wildpark mit den Wildschweinen muss leider weiterhin geschlossen bleiben (Stand 28.07.2025).

Wildpark FaberhofBereits seit 1968 zeigt der Graf von Faber-Castell auf dem Gelände südlich von Nürnberg seine Tiere. Im Wildgehege Faberhof bei Pyrbaum kann man Rot- und Damwild ganz nah kommen und kann den Wildschweinen beim Suhlen im Dreck zusehen.

 

Es ist ein kleines Naturparadies, das vor allem an den Wochenenden gut besucht und bei Familien sehr beliebt ist. Schließlich kostet das zehn Hektar große Gelände keinen Eintritt und ist bereits für ganz kleine Kinder ein Erlebnis.


Wildpark FaberhofEs handelt sich um ein wunderschönes Ausflugsziel für die ganze Familie — egal ob im Sommer oder während der eisigen Wintermonate.

 

Näher Informationen erhalten Sie bei 

David.varga@faber-castell.de

0911-99655176

Tafel Freizeitanlage

Am Sonntag, den 5. November 2023, wurde in Pyrbaum die neue Freizeitanlage feierlich eröffnet. Nach über drei Jahren Planungs- und Bauzeit entstand auf dem ehemaligen Fußballplatz neben dem Sportheim des TSV Pyrbaum ein modernes Freizeitgelände, das ein breites
Angebot für alle Altersgruppen bietet. Die Anlage soll nicht nur zur sportlichen Aktivität anre-  gen, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein.

 

Entstehungsgeschichte
Die Idee zur Freizeitanlage geht bis ins Jahr 2012 zurück. Erstmals wurden damals Vorschläge gesammelt, wie das Gelände genutzt werden könnte. Ein wichtiger Meilenstein folgte
2016 mit der Einbindung von Jugendlichen im Rahmen des Lokalen Kinder- und Jugendplans.
In Workshops brachten sie ihre Ideen ein, die 2018 im veröffentlichten Plan Handlungsempfehlungen für Freizeitangebote beinhalteten. Zur Umsetzung wurde 2019 eine gemeindliche
Jugendpflegestelle geschaffen, um das Projekt weiter voranzutreiben.Freizeitanlage

 

Die Realisierung wurde durch eine Förderung der Europäischen Union ermöglicht. Der Markt Pyrbaum stellte 2021 einen Förderantrag, der 2022 mit einer Zuwendung von 175.952,08 Euro bewilligt wurde. Zwischen Juli 2022 und Oktober 2023 wurde die Anlage schließlich gebaut. Das Planungsbüro Ermisch & Partner aus Roth übernahm die Umsetzung, unterstützt durch lokale Vereine, Initiativen und engagierte Bürger, darunter viele Jugendliche, die ihre Expertise insbesondere bei der Gestaltung der Dirtbike-Bahn einbrachten.

 

Angebote der FreizeitanlageFreizeitanlage
Die neue Freizeitanlage bietet zahlreiche Möglichkeiten für Sport und Erholung:
Sportangebote: Beachvolleyballfeld, Soccer-Court, Dirtbike-Bahn und eine Sommer-Stockbahn stehen für Gruppen unterschiedlicher Altersklassen zur Verfügung.

Freizeitanlage

Inklusion: Mit Elementen wie einem rollstuhlgerechten Trampolin, einer Sesselschaukel und barrierefreien Zugangswegen ist die Anlage auch für Menschen mit Einschränkungen nutzbar.


Entspannung:
Hängematten, Waldsofas und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.Freizeitanlage

Durch die Vielfalt der Angebote wird eine generationsübergreifende Nutzung gefördert, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Zudem können die Angebote kostenfrei genutzt werden, was eine niederschwellige Teilnahme ermöglicht.

 

Bedeutung und NachhaltigkeitFreizeitanlage
Mit der Freizeitanlage wurde nicht nur ein Ort zur körperlichen und geistigen Förderung geschaffen, sondern auch ein Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes in Pyrbaum geleistet. Die nachhaltige Gestaltung der Anlage stellt sicher, dass sie auch zukünftigen Generationen zur Verfügung steht.
Darüber hinaus dient das Projekt mit seinem integrativen und generationsübergreifenden Ansatz als Modell für andere Gemeinden in der Region.

 

Die Pflege und der laufende Betrieb werden gemeinschaftlich vom Markt Pyrbaum, den Nutzern der Freizeitanlage und dem TSV Pyrbaum organisiert. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass das Gelände langfristig in einem guten Zustand bleibt und allen Interessierten weiterhin offensteht.

 

Die Freizeitanlage Pyrbaum ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie innovative Projekte die Lebensqualität im ländlichen Raum steigern können – ein wahres Schmuckstück für die Gemeinde und ihre Bewohner.

 

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Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: